Die Rodgers Artist 599

An dem Instrument ist eigentlich alles teuer. Das aufwendig konstruierte AGO-Pedal, der Holz-Spielschrank, die schwere Sitzbank, vor allem die japanischen Roland-Boards für die Tonerzeugung. Die 599 ist vielleicht die beste Digitalorgel, die es gibt, natürlich kann man mit der selben Technik größere Orgeln bauen, bei der Infinity-Serie ist die Tonerzeugung die selbe, nur eben mit mehr Boards.

Warum die beste Digitalorgel ? Sie hat die modernste Tonerzeugung, der zu dem, was der Organist spielt, wie er in den einzelnen Ton hinein und wieder hinausgeht (hab ich von hier zitiert), am Meisten einfällt – meine Meinung.

Die 599 ist sehr Fuß-freundlich, bietet einen sehr bequemen „Abstellraum“, wenn man manualiter spielt, es fehlt eigentlich nur die Fußheizung. Das AGO-Pedal ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man das nicht kennt; ich habe wohl berufs- und altersbedingt an manchen Kirchenorgeln nach dem Gottesdienst etwas Probleme mit meinen Knien, zuhause an der Organum Gott sei Dank nicht, nach knapp 2 Stunden Verzweifeln am AGO-Pedal der 599 zeigten sich ausser spieltechnischen keinerlei Probleme.

Im Ganzen ist die 599 ein hochmoderner, ergonomischer und vor allem bequemer professioneller Arbeitsplatz.

Die Hosenbeinabstrahlung plus den dicken Satellitenlautsprechern der 599 überzeugte in Bauer’s >100qm-Orgelsaal mit Lautstärke und Durchsetzungskraft, war dabei vielleicht auf 60% Leistung eingestellt, vor Allem aber durch die Klangschönheit, die verbauten Lautsprecher und Verstärkerkomponenten dürften zum Feinsten gehören.

Die 3 Schwelltritte sind gut gängig und intuitiv zu bedienen, vermutlich auch ziemlich ((:-)) – teuer ?

Meine 599 ist die Orgel, die Michael König in seinen youtube-Videos vorstellt, man hört dem Instrument an, dass heute (in den Videos schon) nicht die gefällige Standard-Intonation klingt , sondern jemand intoniert hat, der das kann, und wohl auch ziemlich viele Instrumente kennt. Ganz mein Ding… Nicht ganz verstanden habe ich, warum man am Anfang von König’s schöner und eher zarter Musik solch ein Löwengebrüll reinschneidet, da dreht doch jeder die Lautstärke runter und macht die Ohren zu. Aber die Ami’s stehen wohl auf solche Art pompösen Krach.

Herrn König an dieser Stelle vielen Dank für das Instrument und für sein finanzielles Entgegenkommen, ohne das dieses Luxusgerät für mich nicht finanzierbar gewesen wäre.

Ich denke nicht, dass jemand etwas dagegen hat, wenn ich Herrn Königs Intonation meines Instruments der Öffentlichkeit als Image eines USB-Sticks zur Verfügung stelle. Für jeden Besitzer einer 599 jedenfalls ein Spaß!

 

1 Comment

  1. Lieber Herr Wessely,
    vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich denke allerdings nicht, dass sie mit den Intonationsdaten der 599 an der 588 viel anfangen können, die 588 hat eine etwas andere Disposition und auch andere Soundboards verbaut als die neueren 589/599. Zudem müsste ich erst einmal schauen, wieviel „vom König“ in der Orgel, die jetzt hier steht, Intonations-mäßig noch vorhanden ist, oder ob die eventuell jemand zurück gesetzt hat.
    http://www.sakral-orgel.de/produkte/rodgers/500er-serie/rodgers-588.html
    Viele Grüße
    Jürgen Strupat

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