Estomihi

Sei Du mein Schützergott, mein Zufluchtsort, und rette mich. Denn Du bist ja mein Hort und meine Zuflucht. Um Deines Namens willen sei Du mir Führer und ernähre mich. Auf Dich, o Herr, vertraue ich; ich werde nicht enttäuscht in alle Ewigkeit; Du bist gerecht, darum befreie und errette mich.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. –


Noch 1-2 Wochen sind es hin, bis die neue Orgel kommt, zum letzten Sonntag der Osterzeit soll Bachs Praeludium et Fuga h-Moll BWV544 aufführungsreif einstudiert sein.
Hier wird es sich dann zeigen, ob die Umstellung von (dann) Radialpedal zu Hause auf Parallelpedal in der Kölner Antoniterkitche (Abendgottesdienst am 13.5.um 18:00Uhr) nahtlos möglich ist.
Umso schöner, als sich meine Freunde aus der Gruselbude.de an diesem Wochenende im Fressen und Saufen und dem Produzieren digitaler Klang-o-phobie ergehen, die weiß ich damit gut aufgehöben.
Da ich um die Zeit in meinem Hauptjob Urlaub habe, wäre eine optimale Vorbereitung auf den Gottesdienst möglich, zu der auch eine Aufnahme der dort gespielten Sachen zuhause, evt. auch in der Kirche gehören würde.
Zudem hatte ich gute „Schwingungen“ damit erfahren, als Vorbereitung im gotischen Klangraum, wenigstens ein oder 2 Stücke aus dem gregorianischen Proprium vom Sonntag unten in der Kirche nachts und alleine zu singen, danach redet dann beim Orgelspiel jede Facette des Kreuzgewölbes persönlich mit dir.
Es wäre natürlich spannend, die Rahmensätze auch auf der Organum II nochmal aufzunehmen, ich fürchte allerdings, dass mir die Spedition die Orgel schneller wegschleppt, als ich mit dem Bach durch bin, im Moment kabbere ich noch an der Manualverteilung des Praeludiums herum, von Fuge noch keine Rede.

1 Comment

  1. Die Vorbereitung des Gottesdienstes lief, nicht zuletzt, da er von der Pfarrerin der Evangelischen Studentischen Gemeinde gehalten wurde, eher studentisch burschenschaftlich ab. Kurz vor der Prüfung habe ich dann doch noch was geübt.
    Die zuhause ausgedachten Registrierungen lassen sich sehr gut auf das große Kircheninstrument umsetzen, was mir dort viel Zeit spart, wenn ich zu den Choralvorspielen und Sätzen schon mal eine Vorstellung eines Klangbilds (und deren Synthese im Ohr) mitbringe.
    Der Wechsel vom Radialpedal zuhause auf das Parallelpedal in der Kirche machte wenig Probleme, ich hatte bislang zuhause literaturmäßig erstmal kleine Brötchen gebacken (die kommen noch, wenn sie fertig sind) und überwiegend manualiter gespielt, weil das auch im festen Kirchenjob aus Zeit- und Instrumenten-Gründen angesagt war.
    Bachs BWV534 (den fetten Schinken habe ich doch erstmal noch zum Räuchern zuhause gelassen) lief auch (im recht einfachen Pedal) ganz gut, bei den Choralvorspielen hatte ich manchmal das selbe Problem wie bei meiner ersten Begegnung mit der Rodgers, die Koordination linke Hand/Pedal ist plötzlich weg, man weiß nicht mehr, wo die Hand und wo der Fuß ist, dieser Effekt ließ sich aber in 2h bequem wegüben.

    Dem Bach-Praeludium habe ich eine Manual-Verteilung aufgenötigt, dazu kamen mir in Kirche dann aber Ideen, wie das vielleicht besser geht. Was für mich als Neuling auf einem 3-Manualigen Instrument zuhause in diesem Gottesdienst jetzt wieder neu war, ist das Experimentieren mit der Solistisch gespielten Melodiestimme , eine Verteilung der Choralsätze auf 2 Manuale, auch mal eine herausgehobene Stimme in der linken Hand. Das kann man zuhause einfach mit ausprobieren. Braucht man drei Manuale zuhause? Ich hatte bislang so meine Zweifel.
    Nein, braucht man nicht, macht aber unheimlich viel Spaß!

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